KfZ-Haftpflicht- und Kaskoversicherung

Der Bereich der Kfz-Haftpflichtver-sicherung und die Kaskoversicherung ist sicher eines der häufigsten Rechtsgebiete, das insbesondere die Gerichte beschäftigt. Bekannt ist jedem der eigene erlittene Unfall und die damit verbundene Abwicklung des Schadens gegenüber der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung. 

 

Die Kaskoversicherung betrifft hingegen Schäden am eigenen Pkw, entweder durch einen eigenen verschuldeten Unfall oder bspw. durch einen Diebstahl oder sonstige Beschädigung des Kfz. In diesem Bereich besteht eine Vielfalt juristischer Probleme und „Spitzfindigkeiten“. Hierzu gehören Fragen vorsätzlicher Obliegenheitsverletzungen des Versicherungsnehmers ebenso wie Verletzung von Beratungspflichten der Versicherung, sowie eine sehr differenzierte Ausgestaltung der Darlegungs- und Beweislast bei entsprechenden Kaskofällen. Beschränkt sich bspw. bei einem sog. gutgläubigen Versicherungsnehmer bei einem Diebstahl die Darlegung und der Beweis auf einen sog. „Minimalsachverhalt“, also darauf, bspw. das Fahrzeug an einer bestimmten Stelle zu einer bestimmten Zeit abgestellt zu haben und nach Rückkehr dieses nicht wieder aufgefunden zu haben, führt bei einem unglaubwürdigen Versicherungsnehmer diese Darlegungs- und Beweislast bis hin zu einem sog. „Umkehr“, sodass er den kompletten Diebstahlsfall beweisen muss, was regelmäßig – naturgemäß - diesem nur selten sein dürfte.

 

Unzählige Einzelfälle zur Frage quotaler Leistungsansprüche bei Fällen so der groben Fahrlässigkeit, die einen Kernpunkt des reformierten Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) bilden, sind ebenso an dieser Stelle zu nennen wie die Durchführung des Regresses für Versicherer gegen Versicherungsnehmer, die ebenfalls einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit bilden.

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