Kapitalanlagerecht

Im Kapitalanlagerecht geht es zumeist um die Frage, ob der Kunde, bevor ihm die Kapitalanlage verkauft wurde, ordnungsgemäß über die bestehenden Risiken aufgeklärt wurde bzw. ob möglicherweise hinsichtlich der Rendite Versprechen ins Blaue hinein erfolgten, die schlicht nicht realistisch waren.

 

Andere Ansatzpunkte sind, dass u. a. Versicherungsgesellschaften über lange Zeit bei Abschluss etwa von Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen auf Basis von Investmentanteilen einen hohen Anteil von Kosten kalkuliert haben, die letztendlich der Kunde zahlen muss. Auf diese Kosten ist ausdrücklich hinzuweisen. Im Übrigen gibt es auch Rechtsprechung dazu, wie die Kosten konkret verrechnet werden müssen.

 

Denn es stellt sich oft das Problem, dass etwa eine Lebensversicherung abgeschlossen wird, in die Lebensversicherung wird drei oder vier Jahre lang eingezahlt, dann muss sie gekündigt werden und dann stellt der Versicherungsnehmer fest, dass die Zahlungen, die er bisher geleistet hat, gar nicht dazu geführt haben, dass überhaupt schon ein Kapitalstock gebildet wurde, sondern dass diese schlicht für die Kosten „draufgegangen sind“.

 

Hier überschneidet sich aber vieles mit dem Bereich des Versicherungsrechts. 

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