Baurecht

Das Baurecht ist sehr vielseitig und wird zunächst unterschieden in das private und das öffentliche Baurecht.

 

Das private Baurecht umfasst im wesentlichen sämtliche zwischen den Parteien geschlossenen Verträge, vor allem hinsichtlich des Bauträgergeschäfts einerseits, und andererseits des Grundstücks- bzw. Immobilienkaufs, aber auch jegliche Werklohnleistung (z. B.  Bauvertrag, aber auch z.B. beauftragte Maler- und Sanitärarbeiten).

 

Auch in diesem Rechtsgebiet vertreten wir sowohl die Kunden der Handwerker, als auch oft Handwerker selbst. Auch hier ermöglicht dies eine Betrachtungsweise der unterschiedlichen Ansichten und Perspektiven der Vertragspartner.

 

Wenn wir Handwerker vertreten, geht es dabei oft um die Geltendmachung von rückständigem Werklohn. Hier spielt dann auch nicht selten mit eine Rolle, dass der Kunde des Handwerkers behauptet, der Handwerker habe nicht ordentlich gearbeitet, sodass Baumängel da wären und er einen Teil des Werklohnes als Sicherheit bis zur Beseitigung der Mängel einbehält.

 

Hier muss im Vorfeld möglichst genau analysiert werden, inwieweit die Behauptungen des Kunden des Handwerkers zutreffend sind, damit man in einem späteren Prozess keine bösen Überraschungen erlebt.

 

Auf Seite der privaten Mandanten werden immer wieder folgende Probleme an uns herangetragen:

 

Der Handwerker hat mangelhaft gearbeitet, die Zahlung wurde eingestellt, jetzt will der Handwerker nicht weiterarbeiten. Häufig ist auch die Situation, dass der Handwerker entweder einen Kostenvoranschlag unterbreitet hat oder dass man mündlich zuvor darüber gesprochen hat, mit welchem Rechnungsbetrag der Kunde am Ende der Arbeiten rechnen muss. Oft wird das dann deutlich überschritten, wobei hier dann auch oft das Problem ist, dass eben nicht nur die Arbeiten durchgeführt worden sind, die ursprünglich abgesprochen wurden, sondern dass zusätzliche Aufträge erteilt worden sind, was die Bewertung, ob hier eine überhöhte Rechnungsstellung vorliegt oder nicht, oftmals nicht ganz einfach macht.

 

Im öffentlichen Baurecht geht es vor allem um die Frage von Bebauungsplänen, Baugenehmigungen, insbesondere aber auch immer wieder und mit hohen Streitwerten und hohem Frustpotenzial von Hausbesitzern um sog. Erschließungskosten.

 

Das Problem ist hier, dass in aller Regel die gerichtlichen Verfahren, die dann vor dem Verwaltungsgericht durchzuführen sind, außerordentlich langwierig sind. 

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