Arbeitszeugnis

Auch im Zusammenhang mit Zeugnissen und deren Inhalt tauchen häufig Fragen auf. Allgemein bekannt ist ja, dass insoweit tatsächlich eine „Zeugnissprache“ herrscht, welche eine Art „Geheimsprache“ darstellt. 



Man kann viele Formulierungen in Zeugnissen, obwohl sie zum Beispiel positiv klingen, nicht als eigentlich negative Formulierung entziffern. Oder wussten sie, dass die Formulierung „Er bewies Einfühlungsvermögen“ eigentlich bedeutet, dass derjenige sexuellen Kontakt suche oder die Formulierung „Wir lernten ihn als umgänglichen Kollegen kennen“ beinhaltet, dass derjenige aber nicht sehr beliebt gewesen ist. Vielleicht haben Sie ja in ihrem eigenen Zeugnis auch noch folgende Formulierung gefunden: „Er war ehrlich bis auf die Knochen.“ Dies bedeutet dann, dass Sie als Metzger Knochen gestohlen haben! 



Das Zeugnis birgt wegen seiner Zeugnissprache viele Tücken, hat jedoch als Bindeglied zwischen der alten aufgegeben Tätigkeit und einer etwaigen neuen Arbeitsstelle aber ein erhebliches Gewicht, da der neue Arbeitgeber häufig zur Einschätzung Ihrer eigenen Person neben einem etwaigen Bewerbungsgespräch zunächst nur das Zeugnis des alten Arbeitgebers in den Händen hält. Daher gilt es darauf zu achten, dass das Zeugnis vollständig und auch formal korrekt ist. Unterschrieben sein sollte es zum Beispiel nur von einem Personalverantwortlichen, das Ausstellungsdatum sollte immer auf den letzten Tag des Arbeitsverhältnisses datiert sein.

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